Es gibt so viele Autoren auf diesem Planeten und noch mehr Leser!
Doch immer wieder hört man, dass beide nicht zusammenkommen.
Warum ist das so?
Ganz einfach: Weil es ein Geschäft ist!
Doch damit vermeintlich unerfolgreiche Autoren nicht immer wieder die gleichen Fehler machen, gebe ich ihnen hier meine Erfahrungen weiter:
Liebe Kolleginnen und Kollegen,
fragen Sie sich auch ständig, warum es ausgerechnet mit Ihrem Manuskript nicht klappt? Warum will es kein Verlag zu einem Buch drucken? Nagen Selbstzweifel an Ihnen, ob Sie gut genug sind?
Nun dann: Willkommen im Club!
Sie sind nicht alleine. Auch eine J.K. Rowling wurde zigfach abgelehnt, bis endlich jemand das Potential von Harry Potter erkannte. Die zurzeit erfolgreichste Autorin der Welt wurde von einer mittellosen, alleinerziehenden Mutter zur Milliardärin. Hauptsächlich durch Beharrlichkeit! Und diejenigen, die das Manuskript damals abgelehnt haben, beißen sich nun gegenseitig in den Allerwertesten. Recht so!
Aber warum ist das so?
Ganz einfach: Es gibt zu viele Autoren. In deutschen Schubladen schlummern geschätzte 20 Millionen Manuskripte. Eine unvorstellbare Zahl. In Deutschland schaffen es jedes Jahr ca. 20.000 Neuerscheinungen auf den deutschen Buchmarkt. Die meisten davon sind jedoch Übersetzungen aus dem Ausland von Autoren, die bereits "getestet" sind. Ganze Abteilungen in Verlagen machen nichts anderes, als sich um Rechte ausländischer Romane zu bemühen. Unfair, gemein, ungerecht, unverschämt, Skandal!
Aber liebe Autoren aufgepasst: Das alles ist ein Geschäft!!! Und im Geschäft geht es ums Geld verdienen und nicht um die Kunst!!
Warum gibt es dennoch Bestsellerautoren?
Die Frage beantwortet sich, wenn man die Hintergründe der Autoren kennt. Einfach zu erklären ist es am Beispiel sogenannter Prominenter wie Dieter Bohlen, Hape Kerkeling, usw. Diese "Autoren" kennt man bereits aus anderen Bereichen, also lassen Sie sich vermarkten, sie haben ein "standing" wie der Neudeutsche sagt. Da ist es einfach, ein Buch zigfach zu verkaufen. Oder nehmen wir Frank Schätzing. Zweifellos ein sehr guter Kollege. Aber auch er hatte, bevor er zu schreiben anfing, gute Kontakte in der Verlagsszene. Und da liegt der Hase im Pfeffer begraben. Kontakte sind das A und O in unserem Geschäft. Ohne die läuft nichts!
Wie bekomme ich Kontakte?
Nun, an die großen Fleischtöpfe zu kommen ist, vorsichtig ausgedrückt, so gut wie unmöglich. Sofern man nicht halbwegs prominent ist und somit dem voyeuristischem Ideal der Medien entspricht, hat man so gut wie keine Chance. Doch einen kleinen Erfolg kann man sich durchaus erarbeiten. Zumindest kann man einen Verlag finden, der bereit ist, das Risiko einer Veröffentlichung auf sich zu nehmen. Die Frage ist nur: wie geht das?
Mit Beharrlichkeit, Geduld und Talent. Wenn Sie noch ganz am Anfang stehen, sollten sie Ihre Ergüsse zunächst von ehrlichen Kritikern begutachten lassen. Am besten Freunde, denn nur die sind ehrlich zu Ihnen. Wenn man dann der Meinung ist, der Stoff taugt etwas, sollte man ihn fremden Menschen vortragen. Hierzu eignen sich ausgezeichnet Autorenstammtische, die es in jeder Stadt gibt. Einfach mal hingehen und dort etwas vorlesen. Und schon sind sie mitten drin in der "Szene". Denn dort müssen Sie hingehen, um Erfolg zu haben. Tauchen Sie ein in die Literturwelt Ihrer Stadt. Gehen Sie auf Lesungen, versuchen Sie selbst eine Lesung zu bekommen. Trauen Sie sich etwas zu! Mit jedem Termin werden Sie neue Leute kennen lernen, die Sie einen Schritt weiter bringen. Auch vermeintlich schlecht besuchte Veranstaltungen verbirgen Schätze. Ich selbst habe meinen Verleger an einem Autorenstammtisch kennen gelernt. Und ich hatte an diesem Abend noch nicht einmal Lust dazu, hinzugehen und wäre beinahe zu Hause geblieben!! Also: Bleiben Sie am Ball.
Was bringen Internetforen?
Hierzu lässt sich sagen, dass sie manchmal sehr hilfreich aber auch sehr deprimierend sein können. Ich persönlich habe für mich beschlossen, mich an den end- und teilweise sinnlosen Diskussion mit Leuten, die ich nie gesehen habe, nicht mehr zu beteiligen. Es ist zu aufreibend. Zumal sehr oft die Kritik in diesen Portalen doch sehr unqualifiziert sein kann. Aber das muss jeder für selbst entscheiden. Schaden kann es jedenfalls nicht; da kann man beruhigt sein. Auch der ein oder andere gute Kontakt lässt sich dort machen.
Soll ich mir einen Agenten nehmen?
Gute Frage! Wenn Sie einer aufnimmt, - denn auch der Agent nimmt nur Manuskripte, die Erfolg versprechen. Schließlich lebt er von der Provision. Wenn es nicht mit einem Agenten klappt, hier eine Anmerkung: Was bringt Ihnen der Agent? Können Sie die Arbeit des Agenten nicht selbst erledigen? Sicherlich hat der Agent wichtige Kontakte zu Verlagen. Das ist aber immer noch keine Garantie, dass Ihr Manuskript auch angenommen wird. Aber eine Alternative ist es! Und eine vielversprechende obendrein.
Soll ich mein Buch selbst verlegen?
Eine sehr gute Alternative. Anbieter wie BoD sind günstig und liefern hervorragende Qualität. Weiteres dazu finden Sie unter diesem Link: Tipps zum Selbstverlag.
Aber seien Sie sich vorher bewusst: Hier sind Sie auf sich alleine gestellt. Und für viele Buchhändler sind "Selbstverleger" Kassengift!! Treten Sie selbstbewusst und nachhaltig auf. Kümmern Sie sich um die Presse!!! Das ist sehr wichtig, denn nur, wenn Sie in der Presse erscheinen, sind sie auch wirklich existent! Wenn man über Sie spricht, kommt der Rest von alleine. Lassen Sie sich nicht entmutigen, zeigen Sie Biss! Jede noch so kleine Pressemeldung bringt Sie einen Schritt näher zum Leser.
Was kann ich noch tun?
Lesen Sie Zeitschriften wie z.B. die "Federwelt". Ein wunderbares Blatt für unsereins. Es befasst sich mit Themen, die den Autor wirklich interessieren. Und halten Sie die Augen immer offen. Manchmal muss man zweimal hinschauen, bis man eine Chance erkennt.
Eine Warnung sollte hier nicht fehlen!
Lassen Sie sich niemals von einem Druckkostenzuschußverlag ködern!!! Wenn Sie gut genug sind, müssen Sie nichts dafür bezahlen, dass ihr Buch gedruckt wird! Ein Buch zu schreiben ist Arbeit, die honoriert werden muss!
Ihne Ihrn
Meddi Müller
Doch immer wieder hört man, dass beide nicht zusammenkommen.
Warum ist das so?
Ganz einfach: Weil es ein Geschäft ist!
Doch damit vermeintlich unerfolgreiche Autoren nicht immer wieder die gleichen Fehler machen, gebe ich ihnen hier meine Erfahrungen weiter:
Liebe Kolleginnen und Kollegen,
fragen Sie sich auch ständig, warum es ausgerechnet mit Ihrem Manuskript nicht klappt? Warum will es kein Verlag zu einem Buch drucken? Nagen Selbstzweifel an Ihnen, ob Sie gut genug sind? Nun dann: Willkommen im Club!
Sie sind nicht alleine. Auch eine J.K. Rowling wurde zigfach abgelehnt, bis endlich jemand das Potential von Harry Potter erkannte. Die zurzeit erfolgreichste Autorin der Welt wurde von einer mittellosen, alleinerziehenden Mutter zur Milliardärin. Hauptsächlich durch Beharrlichkeit! Und diejenigen, die das Manuskript damals abgelehnt haben, beißen sich nun gegenseitig in den Allerwertesten. Recht so!
Aber warum ist das so?
Ganz einfach: Es gibt zu viele Autoren. In deutschen Schubladen schlummern geschätzte 20 Millionen Manuskripte. Eine unvorstellbare Zahl. In Deutschland schaffen es jedes Jahr ca. 20.000 Neuerscheinungen auf den deutschen Buchmarkt. Die meisten davon sind jedoch Übersetzungen aus dem Ausland von Autoren, die bereits "getestet" sind. Ganze Abteilungen in Verlagen machen nichts anderes, als sich um Rechte ausländischer Romane zu bemühen. Unfair, gemein, ungerecht, unverschämt, Skandal!
Aber liebe Autoren aufgepasst: Das alles ist ein Geschäft!!! Und im Geschäft geht es ums Geld verdienen und nicht um die Kunst!!
Warum gibt es dennoch Bestsellerautoren?
Die Frage beantwortet sich, wenn man die Hintergründe der Autoren kennt. Einfach zu erklären ist es am Beispiel sogenannter Prominenter wie Dieter Bohlen, Hape Kerkeling, usw. Diese "Autoren" kennt man bereits aus anderen Bereichen, also lassen Sie sich vermarkten, sie haben ein "standing" wie der Neudeutsche sagt. Da ist es einfach, ein Buch zigfach zu verkaufen. Oder nehmen wir Frank Schätzing. Zweifellos ein sehr guter Kollege. Aber auch er hatte, bevor er zu schreiben anfing, gute Kontakte in der Verlagsszene. Und da liegt der Hase im Pfeffer begraben. Kontakte sind das A und O in unserem Geschäft. Ohne die läuft nichts!
Wie bekomme ich Kontakte?
Nun, an die großen Fleischtöpfe zu kommen ist, vorsichtig ausgedrückt, so gut wie unmöglich. Sofern man nicht halbwegs prominent ist und somit dem voyeuristischem Ideal der Medien entspricht, hat man so gut wie keine Chance. Doch einen kleinen Erfolg kann man sich durchaus erarbeiten. Zumindest kann man einen Verlag finden, der bereit ist, das Risiko einer Veröffentlichung auf sich zu nehmen. Die Frage ist nur: wie geht das?
Mit Beharrlichkeit, Geduld und Talent. Wenn Sie noch ganz am Anfang stehen, sollten sie Ihre Ergüsse zunächst von ehrlichen Kritikern begutachten lassen. Am besten Freunde, denn nur die sind ehrlich zu Ihnen. Wenn man dann der Meinung ist, der Stoff taugt etwas, sollte man ihn fremden Menschen vortragen. Hierzu eignen sich ausgezeichnet Autorenstammtische, die es in jeder Stadt gibt. Einfach mal hingehen und dort etwas vorlesen. Und schon sind sie mitten drin in der "Szene". Denn dort müssen Sie hingehen, um Erfolg zu haben. Tauchen Sie ein in die Literturwelt Ihrer Stadt. Gehen Sie auf Lesungen, versuchen Sie selbst eine Lesung zu bekommen. Trauen Sie sich etwas zu! Mit jedem Termin werden Sie neue Leute kennen lernen, die Sie einen Schritt weiter bringen. Auch vermeintlich schlecht besuchte Veranstaltungen verbirgen Schätze. Ich selbst habe meinen Verleger an einem Autorenstammtisch kennen gelernt. Und ich hatte an diesem Abend noch nicht einmal Lust dazu, hinzugehen und wäre beinahe zu Hause geblieben!! Also: Bleiben Sie am Ball.
Was bringen Internetforen?
Hierzu lässt sich sagen, dass sie manchmal sehr hilfreich aber auch sehr deprimierend sein können. Ich persönlich habe für mich beschlossen, mich an den end- und teilweise sinnlosen Diskussion mit Leuten, die ich nie gesehen habe, nicht mehr zu beteiligen. Es ist zu aufreibend. Zumal sehr oft die Kritik in diesen Portalen doch sehr unqualifiziert sein kann. Aber das muss jeder für selbst entscheiden. Schaden kann es jedenfalls nicht; da kann man beruhigt sein. Auch der ein oder andere gute Kontakt lässt sich dort machen.
Soll ich mir einen Agenten nehmen?
Gute Frage! Wenn Sie einer aufnimmt, - denn auch der Agent nimmt nur Manuskripte, die Erfolg versprechen. Schließlich lebt er von der Provision. Wenn es nicht mit einem Agenten klappt, hier eine Anmerkung: Was bringt Ihnen der Agent? Können Sie die Arbeit des Agenten nicht selbst erledigen? Sicherlich hat der Agent wichtige Kontakte zu Verlagen. Das ist aber immer noch keine Garantie, dass Ihr Manuskript auch angenommen wird. Aber eine Alternative ist es! Und eine vielversprechende obendrein.
Soll ich mein Buch selbst verlegen?
Eine sehr gute Alternative. Anbieter wie BoD sind günstig und liefern hervorragende Qualität. Weiteres dazu finden Sie unter diesem Link: Tipps zum Selbstverlag.
Aber seien Sie sich vorher bewusst: Hier sind Sie auf sich alleine gestellt. Und für viele Buchhändler sind "Selbstverleger" Kassengift!! Treten Sie selbstbewusst und nachhaltig auf. Kümmern Sie sich um die Presse!!! Das ist sehr wichtig, denn nur, wenn Sie in der Presse erscheinen, sind sie auch wirklich existent! Wenn man über Sie spricht, kommt der Rest von alleine. Lassen Sie sich nicht entmutigen, zeigen Sie Biss! Jede noch so kleine Pressemeldung bringt Sie einen Schritt näher zum Leser.
Was kann ich noch tun?
Lesen Sie Zeitschriften wie z.B. die "Federwelt". Ein wunderbares Blatt für unsereins. Es befasst sich mit Themen, die den Autor wirklich interessieren. Und halten Sie die Augen immer offen. Manchmal muss man zweimal hinschauen, bis man eine Chance erkennt.
Eine Warnung sollte hier nicht fehlen!
Lassen Sie sich niemals von einem Druckkostenzuschußverlag ködern!!! Wenn Sie gut genug sind, müssen Sie nichts dafür bezahlen, dass ihr Buch gedruckt wird! Ein Buch zu schreiben ist Arbeit, die honoriert werden muss!
Ihne Ihrn
Meddi Müller